Projekte der Caritas-Fachschule    
 
 
         

Kinoveranstaltung
am 16.04.2002

für Menschen mit und ohne Behinderung

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Die Fachschülerinnen und Fachschüler des Unterkurses A der Caritas Fachschule für Heilerziehungspflege in Altenhohenau veranstaltete in Kooperation mit „Marias Kino" in Bad Endorf einen Kinonachmittag.

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Das Ziel des Projektes war es behinderten und nicht-behinderten Menschen einen gemeinsamen Kinobesuch zu ermöglichen. Zur Verdeutlichung der Filmthematik wurde ein Rahmenprogramm erstellt.

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Das speziell für diese Kinoveranstaltung gestaltete Programmheft rundet den Kinobesuch ab und macht ihn zu einem besonderen Erlebnis.

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Gezeigt wurde der erfolgreiche Film „Drei Herren" (ÖS/BRD, 1998, Komödie) von Nikolaus Leytner. Er erzählt die Geschichte von drei liebenswerten Männern, die in einer Nervenheilanstalt leben, durch eine Reihe von kuriosen Zufällen in einem kleinen Dorf landen und dieses auf den Kopf stellen. Der Film mit Ottfried Fischer, Karl Merkatz u.a. stellt die sogenannte Normalität in Frage.

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Altenpflegeheim Zettl in Eggstätt

Spielaktion am 15.11.2001

     
         

Spielen verbindet Jung und Alt

Einen Unterricht besonderer Art konnten die Fachschülerinnen und Fachschüler der Caritas Fachschule für Heilerziehungspflege in Altenhohenau erleben. Spielmaterial, welches für Menschen mit Behinderung entwickelt wurde, konnte in einem Altenpflegeheim mit den Heimbewohnern erprobt werden. Beim gemeinsamen Spiel hatten alle Gelegenheit die Spielzeuge zu testen und sich mit dem Spielpartner auseinander zu setzen.

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In den Gesprächen entdecken junge und alten Menschen neue und interessante Aspekte. In der anschließenden Auswertungsrunde formulierten die älteren Mitspieler sehr deutlich, dass die anfängliche Skepsis: „Spielen ist was für Kinder", schnell einem freudigen Miteinander wich.

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Pädagogische Gesichtspunkte:

  • Für die Zielgruppe "Alte Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen" (Demenz, Alzheimer, Schlaganfallpatienten und psychische Erkrankungen) ist das Spielangebot mit seinen abgestimmten Materialien besonders geeignet.
  • Das Anforderungsniveau der Spiele entspricht den Fähigkeiten der alten Menschen.
  • Spiel und Spaß sind keine Frage des Alters.
  • Im Dialog finden die Generationen zueinander.
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Für die Mitarbeiter waren es ebenfalls neue und interessante Erfahrungen. Sie konnten ihre Beobachtungen in erweiterte Betrachtungsweisen umsetzen.

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Lernziele

Die beteiligten FachschülerInnen sollen

  • neue Spiele für Menschen mit Behinderung erproben
  • Anregungen für ganzheitliche Bearbeitungs-Möglichkeiten bekommen (Dekoration, Zusatzinformation / Wissensvermittlung, künstlerische Elemente)
  • als Mitspieler, Spielleiter und Beobachter die Spielaktion im realen Handlungsfeld erleben
  • kritisch die fachlichen und pädagogischen Aspekte der Spielaktion bewerten
  • Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis erleben
  • Pressearbeit praxisbezogen umsetzen

Wir bedanken uns bei Fr. Lamour, die diese Aktion anregte.

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